Glücklich sein im Job!

Mit dem glücklich sein im Job

machen besonders die Mitarbeiter der Generation Y* ernst. Lt. Umfragen finden das über 87% sehr wichtig, eine Arbeit zu tun, die sie ganz erfüllt, in der Generation X* sind es nur noch 80%, immerhin die Mehrheit.

Alle Untersuchungen der Glücksforschung belegen, dass glücklich sein im Job immer mit der gesamten Zufriedenheit mit dem eigenen Leben Hand in Hand geht. Umgekehrt kann Un­zu­frieden­heit im Job Ihr gesamtes Glück stark schmälern. Eine Studie der Michigan State Uni­versity von 2011 ergab, dass Angestellte, die sich mit positiven Gedanken häufiger zum Lächeln gebracht haben, insgesamt weniger durch Arbeit erschöpft waren.

Aber Vorsicht! Wenn es ein falsches Lachen war, verschlechterte das schnell die Stimmung und führte sogar noch mehr zur Erschöpfung. Wie kommt man zu einem zutiefst herzlichen Lachen? – Mit positiver Einstellung.

Positive Einstellung

ist immer noch ein Wundermittel beim Streben nach Glück. So belegte Shawn Achor in einer Studie (siehe Harvard Business Review von 2012), dass positive Einstellung zum Job die Leistung und das Wohlbefinden von Angestellten deutlich ver­bessert. Es steiger­te auch deren Kreativität und Engagement. Und im Job lief alles besser, wenn das Gehirn positiv eingestellt war. Meine Botschaft möchte ich besonders an Führungskräfte richten,

Sie können Einiges dazu beitragen, damit Ihre Mit­arbeiter öfter mal glücklich im Job sind.
Es genügt, einfach häufiger ein Lob aussprechen, für Dinge die gut gelaufen sind. Wenn Sie einmal in der Woche Ihren Mitarbeitern ein aufrichtig gemeintes Lob aussprechen, bedeutet das für den Mitarbeiter

einmal in der Woche glücklich sein im Job. Das kann bis zu 50 Mal im Jahr sein!

An sich keine große Sache. Und dennoch, können Sie heute sagen,

Sie wären im letzten Jahr 50 Mal in Ihrem Job gelobt worden?

Stellen Sie sich vor, als Führungskraft haben Sie nicht nur einen Mitarbeiter, mit dem Sie wöchentlich sprechen, sondern ein Team mit 6 Mitarbeitern. Selbst bei nur 6 Mitarbeitern hätten Sie 6 Mal pro Woche positive Botschaften zu überbringen, 6 x 50 macht 300 Mal im Jahr.

Für Sie als Führungskraft bedeutet es, Sie hätten mindestens einmal am Tag jemanden gelobt!

Jetzt könnte man fragen:
was bringt es mir, wenn ich andere lobe, selbst aber nur selten Lob bekomme?

Wer gibt, gewinnt. So lautet das Motto im BNI, eines der weltweit größten beruflichen Netzwerke. In der Praxis funktioniert es so: wer eine Empfehlung gibt, gewinnt mehr Aufmerksamkeit, mehr Zuspruch und erfreut sich größerer Beliebtheit. Wer gibt, bekommt (manchmal über Umwege, manchmal direkt) Empfehlungen von anderen Menschen. Wer Gutes gibt, dem wird gegeben. Und wer täglich lobt, dem wird aufmerksamer zugehört. Dort werden die Mitarbeiter lieber arbeiten, als in einer anderen Abteilung. In Zeiten von Fachkräftemangel ist es ein Wettbewerbsvorteil.

Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken, wenn sie wöchentlich zu hören bekommen, dass sie auf einem guten Kurs sind. Diese Gewissheit sollten Sie Ihren Mitarbeitern immer wieder aufs Neue geben. Das vermittelt Sicherheit und eine Chance zum glücklich sein im Job. Und man wird mehr Offenheit entwickeln für die Fehler, die gelegentlich passieren. Damit entsteht eine offene Fehler- und Lernkultur.

* zur Generation Y zählen Jahrgänge zw. 1980 – 1995, zur Generation X Jahrgänge zw. 1948 – 1970; siehe „Positive Intelligence“, Shawn Achor in HBR: http://bit.ly/1zFl2aa

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